Mein Name ist Sabine Dietrichkeit. Ich wurde in Hamburg geboren und lebe und arbeite heute in Berlin. Nach vielen Jahren im Marketing habe ich mich 2021 entschieden, mich vollständig der freien Kunst zu widmen.
Ton ist für mich ein unmittelbares Material. Seine Wandlung vom weichen, formbaren Zustand zur dauerhaften Skulptur ist ein wesentlicher Teil meines künstlerischen Prozesses. Jede Berührung bleibt sichtbar und wird Teil der Geschichte des Materials.
Meine Arbeiten entstehen aus inneren Erfahrungen. Mich interessieren jene Momente, in denen aus etwas Unsichtbarem eine körperliche Präsenz wird. Dabei geht es nicht um das Erzählen konkreter Geschichten, sondern um das Sichtbarmachen menschlicher Empfindungen und Haltungen.
Ausgehend von einer abstrakten Formensprache hat sich mein Werk in den vergangenen Monaten zunehmend dem Figurativen geöffnet. Organische Formen, wiederkehrende Kugelmotive und rhythmische Oberflächen prägen meine Arbeiten bis heute. Sie verbinden sich mit Figuren, die Verletzlichkeit, Sehnsucht, Verbundenheit oder innere Ruhe verkörpern, ohne sich eindeutig festlegen zu lassen.
Ich verstehe meine Skulpturen als Resonanzräume. Sie laden dazu ein, den Blick zu verlangsamen und eigene Erfahrungen in ihnen wiederzufinden. Nicht das Sichtbare interessiert mich, sondern das, was darunter liegt.